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  • Sonntag 13 Mai 2012

    Grundsteinlegung für das Islamische Kulturzentrum Graz 13. 5. 2012

    gaeste1

    Rund 4000 Muslime aus Österreich, Deutschland und dem Balkan waren bei der Grundsteinlegung des Islamischen Kulturzentrums in Graz am 12. Mai 2012 anwesend.

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    Auch ein bewölkter Himmel und kurzzeitiger Nieselregen konnte die Freudenstimmung der bosnisch-islamischen Gemeinde nicht trüben.

    Rede-Mahdi-Mekic

    Vereinsobmann Mahdi Mekic erklärte, es gebe keine Probleme, das rund acht Millionen Euro teure Kulturzentrum samt Moschee zu finanzieren.

    Ehrengaeste1

    Unter den Ehrengästen der Grundsteinlegung des bosnischen Islamzentrums in der Herrgottwiesgasse waren hauptsächlich islamische Würdenträger.

    Rede-Nagl

    Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP), der sich vom Moschee-Gegner zum Befürworter wandelte, sprach in seiner Rede von einem „Signal des respektvollen Miteinanders“ in der „Menschenrechtsstadt“ Graz.

    Rede-Mustafa-Ceric

    Der Großmufti der Islamischen Gemeinschaft in Bosnien und Herzegowina, Reis Mustafa Ceric, war als ranghöchster Ehrengast angereist und hob die freundschaftliche Verbindung Österreichs mit Bosnien, vor allem während des Krieges, hervor.

    Ehrung-Ceric

    Für seine lobenden Worte wurde Ceric von Vereinsobmann Mekic ein Ehrengeschenk überreicht.

    purdic

    Der wegen mutmaßlicher salafistischer Verbindungen in die Kritik geratene Imam des Vereins, Prof. Ismet Purdic, blieb bei der Grundsteinlegung im Hintergrund.

    Rede-Fuat-Sanac

    Der neue Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ), Fuat Sanac, sicherte den bosnischen Muslimen die volle Unterstützung zu.

    Rede-Muamer-Zukorlic

    Der Mufti der bosnischen Provinz Sandschak, Muamer Zukorlic, will zukünftig in Europa noch viele weitere Grundsteine für islamische Kulturzentren legen.

    chor

    Der Chor „Gazija“ aus der bosnischen Stadt Buzim sorgte für musikalische Unterhaltung in den Pausen.

    gebetszelt

    Von dem Störversuch vor wenigen Tagen, bei dem unter anderem das Gebetszelt mit Schweineblut bespritzt worden war, war am Tag der Grundsteinlegung nichts mehr zu sehen.

    Gebet

    Bevor der Grundstein für das Islamische Kulturzentrum Graz gelegt wurde, hielten die Muslime ein Gebet ab.

    grundstein

    Gegen Ende der Veranstaltung wurde der Grundstein für das Islamische Kulturzentrum Graz in Zement gelegt.

    imame

    Nach der Veranstaltung konnten sich die Gäste mit den islamischen Geistlichen austauschen.

    kaffeestand

    Standesgemäß wurde neben orientalischen Speisen auch Kaffee an die Besucher ausgeschenkt.

    kaffeekanne

    Der größte Kaffeekrug der Welt ist 1,24 Meter hoch mit einem Durchmesser von 95 Zentimetern und wurde von einer bosnischen Firma hergestellt. Dafür erhielt sie 2004 einen Eintrag im Guinness-Buch der Weltrekorde.

    spendenstand

    Zahlreiche Spendenstände rund um das Baugelände sollten die Besucher zu finanziellen Gaben für das Kulturzentrum animieren. Mit einer Spende von 3000 Euro wird beispielsweise der Bau von einem Quadratmeter der Moschee ermöglicht.

    werbeartikel

    Auf einem Souvenirstand konnten Devotionalien des Vereines erworben werden. Vom Kaffeehäferl bis zum Kalender und T-Shirt wurden den Gästen Werbemittel jeder Art offeriert.

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    Vereinsobmann Mahdi Mekic freute sich über den Umstand, dass es gegen das Kulturzentrum nie nennenswerte Proteste gegeben habe.

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    Die Vertreter der Muslime zeigten sich sichtlich zufrieden über die gelungene Veranstaltung und ihr Bauprojekt, das ab dem Frühjahr 2013 Schritt für Schritt realisiert werden soll.

    ehrung-sanac

    Auch Fuat Sanac, Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, erhielt als Dankeschön ein Ehrengeschenk von Vereinsobmann Mahdi Mekic.

    politprominenz

    Neben ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl und Vizebürgermeisterin Lisa Rücker (Grüne), waren auch Spitzenpolitiker von SPÖ und dem BZÖ erschienen. Die Freiheitlichen blieben der Veranstaltung demonstrativ fern.

     

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